| DJK Hoeningen II vs SF Vorst II (0:2) 0:4 (M 04.11.2007) |
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| Geschrieben von BenHen | |
| Sonntag, 18. November 2007 | |
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Auswärtssieg für die Reserve der Sportfreunde aus Vorst beim Tabellenletzten der Kreisliga C. Mit Toren von Huven (2x), Schäfer und Müllers gewinnt die zweite Mannschaft hochverdient mit 0:4 bei der DJK Hoeningen.
Kann ein Spieltag besser anfangen als damit, dass man nicht weiß, wie die Mannschaft um 12:30 h anfängt? Gut es geht gegen den Tabellenletzten, nach acht Spieltagen mit Null Punkten und 3:33 abgeschlagen Letzter, aber letzte Woche gegen Elfgen, war eine vermeintlich bessere Elf gegen den Vorletzten nicht wirklich erfolgreich. Oder ist ein 0:0 doch ein Erfolg? Vielleicht ja doch und wir sind einfach nur schlecht. Oder vielleicht nicht so gut wie zu Beginn der Saison von gewissen Menschen befürchtet. Drei verschiedene Aufstellungen liegen auf meinem Schreibtisch und wenn ich nicht wüsste, dass da ein wenig Verrücktheit im Spiel wäre, bin ich mir doch sicher, dass wir da nicht alleine sind. Chamber habe ich gestern erst fünfzig Mal genervt und Bumsi B hängt irgendwo im Zug zwischen Zugtour und seiner eigenen Spielvorbereitung. Oder ist das seine Spielvorbereitung? Eigene Mannen heute neun, alte Herren zwei und noch zwei Spieler, die schon länger nicht erste Mannschaft gespielt haben. Qual der Wahl sieht anders aus und auch die Mannschaft der letzten Woche tat das. Eigentlich steht nur eine Position fest: Dom Rep im Tor. Davor die folgenden Optionen für den Libero: Chamber oder Inge. Inge war am Donnerstag das erste Mal seit drei (gefühlte zehn) Wochen wieder beim Training, wobei er von sich selber sagt, dass er so gut genährt wie nie dastehe. Also, einzig wahre alternative Luuuuutz. Gut, das Nasentank in Stuttgart weilt, um Urlaubsbekanntschaften aufzufrischen, was auch immer das heißt. Der ansonsten anwesenden Zaungast und Kettenraucher Manni S. aus Hobü hätte sicherlich keine Freude daran. Freude an Chamber natürlich, der ja ene leev Kerl ist, und nicht an den Bekanntschaften. Kommen wir zur Innenverteidigung! Alternativen: Malle, Huvi, Joy und der Tieraufpasser. Aufgrund der gleich noch folgenden Alternativen für den Sturm ist eigentlich klar, dass Huvi, das dünnere Pendant des Büttger Co-Trainers eigentlich weit vorne gebraucht wird…Der Tierfreund, seit Wochen glänzend aufgelegt, ist gesetzt und Malle hat eigentlich immer gezeigt, dass wenn er gebraucht wird, auch da ist, was auch immer das wieder heißen mag. Naja, Joy eigentlich auch, aber der Stand-by Sportfreund war diese Woche nicht wirklich häufig beim Training, tendenziell also eher Ersatzbank, falls es so etwas in Hoenningen überhaupt gibt. Im Mittelfeld sieht es nicht wirklich besser aus. Porno, bis seine Tochter das versteht, dürfen wir ihn noch so nennen, Joy, zumindest falls Chief nicht rechtzeitig kommt, ansonsten Ersatzbank siehe oben, Oude, von Australien um 10:00h beim Skypen noch lautstark als 10 gefordert, ein Franzose, Chefkoch der nichts anbrennen lässt, Chief, wenn er den rechtzeitig kommt, und Webcam, eigentlich Stürmer aber vielleicht auch eine Zehn. Der Sturm stellt sich von alleine auf. Vedder ist verletzt, Tank, ärgert sich noch über das Rauchverbot in Baden-Würtenberg, Szilo, läuft noch ein wenig der Form alter Tage hinterher, und das war es auch schon, hätten sich die beiden alten Herren und Torschützenkönige alter Tage nicht bereit erklärt jeweils eine Halbzeit zu spielen… So, ich denke mal der Leser ist jetzt genauso schlau wie die beiden Trainer um 10:00h. Aus- und Absprachen mit FloMa im fernen Australien, der für die personelle Misere sicherlich eben so wenig kann, wie für andere Unberechenbarkeiten, bringen den Trainer nicht wirklich weiter. 10:30h: Ein weiteres Telfonat mit dem anderen Trainergespann, bringen keine neuen Erkenntnisse, außer, dass wir vielleicht noch mal Nobster kontrollieren sollten, bei seiner Fahrt durch Deutschlands Norden. 10:45h: Nein, der eine Trainer hat keine Lust auf Gehacktes mit Kartoffeln. Ein Brot würde schon reichen, es ist gleich erst elf. Mittag kommt später. Lieb gemeint Mama! Mit zehn Mann geht es dann also um 11:15h ins Nirvana des Rheinkreises, an Stellen, die man tatsächlich nur einmal im Jahr sieht, besser noch nur einmal in zwei Jahren, nämlich dann, wenn der Kreisverband beschließt, dass der zweitnördlichste Verein des Fußballkreises Grevenbroich-Neuss gegen den Süden des Kreises spielen muss…. Deshalb herrscht auch ständige Unsicherheit, wenn man sich irgendwo zwischen Kapellen, dem Loch, Kraftwerken und Neuss befindet. Und erst wenn man die einzige Straße von Ramrath durchfährt, weiß man, gleich ist es soweit man erreicht Hoeningen. Und wenn man dann gegen 12:10h den Platz sieht, weiß man, es gibt Vereine, denen geht es Platztechnisch noch schlechter als den sportlichen Freunden aus Vorst. Zur großen Freude der Sportfreunde spielt dann auch noch Borussias E-Jugend gegen die E-Jugend der Hoeninger Jugendkraft. Schön für Hoeningen, schlecht für die Sportfreunde, der ohnehin schon eng gesteckte Zeitplan der Sportfreunde kommt ins Trudeln, weil Borussias Jungen sich anscheinend im Nordpark wähnten, als sie sich umzogen. Leider ist es nämlich auch so, dass wenn man das Sportlerheim der Hoeninger ansieht, man sofort weiß, dass es Vereine gibt, die Kabinentechnisch noch schlechter gestellt sind als die Sportfreunde. Tja, und das ist auch ab nächster Saison nicht mehr wahr. Denn im Gegensatz zu Vorst wird in Hoeningen investiert! Ab nächstes Jahr wird es dort ein neues Vereinsheim geben! Dieses Jahr noch nicht und so mussten sich die Sportfreunde in Mitte von Borussia Devotionalien umziehen. Gut, für die kleinen Borussen, dass dem Hille die Trainingsjacke in Größe 156 nicht mehr passt. 12:15h: Der eine Trainer hat sich vertan. Das Spiel fängt doch erst um 12:45h an. Scheiß Internet! Die Aufstellung bis zu diesem Zeitpunkt: Dom – Chamber – Malle, Tierfreund – König von Malle, Zidan, Armin, Joy – Hille – Huvi, Szilo 12:30h: Wie gesagt, denn wie kann ein Spiel besser anfangen, als damit, dass man noch auf einen Spieler wartet. 12:35h: Gut, das wenigstens der Schiri bestens gelaunt ist, und einen kennt. Das hellt doch den Tag auf. Die Frage, die sich dann nur immer wieder stellt, woher kennt er einen, wenn man ihn doch nicht kennt. Das ändert sich meistens dann, wenn er auf dem Feld steht und anfängt zu pfeifen… Das ist dann so, wie wenn man morgens am Treffpunkt steht und behauptet, dass man noch nie auf dem anvisierten Sportplatz gespielt hätte. Es wäre zwar schön, wenn es denn so wäre, aber leider gibt es keinen Sportplatz im Kreis mehr, auf dem man noch nicht sein Bein aufgerissen hat. 12:40h: Pünktlich fünf Minuten vor dem Anpfiff zum Spiel trifft dann auch Chief ein. Gut das der Schiri anscheinend die Hälfte aller Menschen in Hoeningen kennt, wobei das bei einem Dorf der Größe von Driesch keine wahre Schwierigkeit ist. Egal, so verzögert sich der Spielbeginn nach hinten. So, muss Hille also für den Chief auf die Außen weichen und Glimmerfeuerzeug weicht Patrick auf die Ersatzbank… 12:45h: Jetzt ist eigentlich Spielbeginn. Warmmachen sieht anders aus, aber noch ist der Schiri ja noch nicht auf dem Platz! 12:50h: Der Schiri begrüßt noch die letzten bekannten Gesichter. Chief ist fertig und ein, zwei Sprints reichen, um sich warm zumachen. 12:53h: Anpfiff eines einseitigen Spiels… Und um 13:00h ist es endlich so weit. Vorst schießt ein Tor. Der halbwarme Chief setzt sich auf der linken Außenbahn durch und flankt auf den am zweiten Pfosten vollkommen freistehenden Huvi, der vollkommen abgeklärt zum 0:1 für die Reservisten der sportlichen Freunde einnetzt. 13:05h: Der Gegenspieler von Zidan outet sich als Freund seiner Mannschaft und gibt in einem Vieraugengespräch dem einen Trainer der Sportfreunde bekannt, dass er total hinüber ist. 13:10h: Die Neun der Hoeninger Elf nimmt eine kurze Auszeit. Gestern gab es anscheinend etwas zu feiern in Hoeningen. 13:15h: Zizous Gegenspieler freut sich darüber, dass sein Mitspieler in Manndeckung genommen werden soll, nebenbei freut er sich auch über das 0:2 der Sportfreunde, die nach einem langen Einwurf von Chief und Kopfballverlängerung durch Huvi die Führung ausbauen. Der Aschplatz und der Zustand einiger Hoeninger Spieler lässt kein wirkliches Fußballspiel zu. Zur Halbzeit steht es hochverdient 0:2. Mit ein wenig Glück steht Vorst allerdings immer noch mit 11 Spielern auf dem Platz… Chamber kann einen Spieler nur noch mit Foul vor dem Tor stoppen. War er letzter Mann? Der Schiri sagt nein… In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Vorst mit hohem Ballbesitzanteil und mit deutlichen Vorteilen im Zweikampf- und Passverhalten. Einzige Änderung anstelle des zweifachen Torschützen ist man nun mit dem Damencoach in den Sturmreihen unterwegs. Doch wie in den letzten Wochen verstanden es die Sportfreunde wieder einmal nicht ihre spielerische Überlegenheit auch in Tore umzusetzen. Auch 100%ige Torchancen waren eher Mangelware. So, plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, bis der Tierfreund es nicht mehr hinten aushielt und sich nach feinem Doppelpass mit Thomas zu seinem ersten Seniorentor durchsetzte. Tor vier für die Sportfreunde fiel fünf Minuten vor Schluss nach Zuckerpass von dem einem Trainer auf den Trainer der Damen…vielleicht hatte FloMa mit der 10 doch recht…Abpfiff gegen 15:00h. Kurzer Anruf von Nobi B, wo seine Leute denn bleiben. 15:15h Spielberichtsbogen unterschreiben. Dann fahrt zur Ersten und dann um 17:00h endlich Gehacktes mit Kartoffeln… Kann ein Tag besser Enden?
Ein hochverdienter Sieg der Sportfreunde gegen allerdings angeschlagene Hoeninger, denen bereits nach drei Minuten der Wille zu ziemlich jeder Aktion genommen wurde.
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