JSN ImageShow Free - Joomla 1.5 extension (component, module) by JoomlaShine.com

Login Form






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Besucher: 514266
Home
SF Vorst II : DJK Gnadental III 1:1 (0:1) Drucken
Geschrieben von SF Vorst   
Freitag, 9. Dezember 2011

Die Reserve aus Vorst trennte sich in einem, gegen die Drittvertretung der DJK Gnadental, 1:1 im Vorster Waldstadion. Das Ergebnis spiegelt die Spieldominanz (die erste Halbzeit gewann Gnadental, die zweite gehörte Vorst) in diesem vorgezogenen Spiel  wieder.

Im letzten Saisonspiel in der Hinrunde sollte genau das passieren, was vielen Mannschaften Schwierigkeiten bereiten sollte. Nicht nur den Vorstern hätte, diese vorhandene Überheblichkeit, fast das Genick gebrochen, schon Theo Neuss und RS Horrem hatten in den Spielen immense Schwierigkeiten gegen einen vermeintlich schwachen Gegner. Der Vorbericht auf der Vorster Website beinhaltete genau das, was hier beinahe zum Untergang bzw. Kollaps führte.  

Der Auszug aus dem Vorbericht sagt genau das was die Vorster nicht beherzigten:

„Da im Allgemeinen die Vorster Schwierigkeiten mit vermeintlich schwächeren Gegnern haben, ist hier Vorsicht geboten. Gnadental, die bisher noch kein Spiel gewinnen konnten, dürfen nicht mit Überheblichkeit betrachtet werden. Vor dem Spiel sollte nicht über die Höhe eines Sieges gesprochen werden, sondern eher um die spielerische Art und Weise der Partie, um einen guten Abschluss vor der Winterpause hinzubekommen. Damit es kein Debakel wird muss sich jeder Spieler voll konzentriert auf das Spiel vorbereiten, damit die Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis in die wohlverdiente Winterpause gehen kann.“

Dieses Zitat war dann ausschlaggebend und bezeichnet für das Vorster Spiel in der ersten Halbzeit. Trainer Dohmen, der ebenfalls vor dem Spiel diese Aussage teilte, wurde im Laufe des Spiels bestätigt. Verzichten musste der Trainer auf Markus Wischniktzki und erneut auf Captain Holger Jerzy, der wieder altersgemäß verletzt war.
Die Partie fing, in der ersten Halbzeit genau so an, verhalten mit wenig Kampf und dem Pflichtsieg in den Köpfen. Die Spieler waren einzig daran interessiert, dass negative Torverhältnis zu verbessern. Allerdings waren von Beginn an, die Köpfe immer noch nicht frei, denn Gnadental kämpfte und erarbeitete sich Chance um Chance. Bei böigem Rückenwind stürmten sie immer auf das Vorster Tor, lange Bälle über die Abwehr prägten das Bild der ersten Halbzeit. Gnadental machte genau das, was in der physikalischen Welt einziges Lösungsmittel zu sein scheint, sie schossen aus allen Lagen und brachten Torwart Michael Ahlert oft in Bedrängnis. Die flatterten, von böigem Wind begleiteten Bälle waren schwer einzuschätzen, was auch später zum 0:1 für Gnadental führen sollte. Immer wieder trieben die Gegner das Spielgerät auf das Vorster Tor, einen flatterten Ball der unberechenbar auf das kurze Eck des Toren kam konnte Ahlert noch am Tor vorbei lenken. Gnadental hatte in den ersten 20 Minuten, gefühlte zehn Eckbälle, die zwar schwer zu verarbeiten, aber nicht gefährlich wurden. Die erste Hälfte prägten einzig die Gegner, Vorst kam selten vor das Tor, spielten aber einen ruhigen Ball über außen mit wenig heraus gespielten Chancen. Die Stürmer Rene Weifels und Tim Hehde konnten den Ball zwar ein ums andere Mal aufs Tor schießen, die aber meist am Fangzaun endeten. Möglichkeiten zur Führung waren aber nicht gegeben. So endete diese Überheblichkeit auch in der Gnadentaler Führung. Der Stürmer der Gäste nahm sich ein Herz und schoss aus 25 Metern aus linker Position auf das Vorster Tor. Der Ball flog, gerade auf Torwart Ahlert zu, der schon den Ball in seinen Händen sah, allerdings half hier das windige Wetter mit. Der Ball bekam Drall und der Wind setzte sich unter das Spielgerät, das den Ball über den Torwart hob. Der Ball senkte sich lehrbuchmäßig in den Winkel und Gnadental führte verdient 0:1 in der 35 Minute. Ahlert im Tor verhinderte noch einige offensive Aktionen und so konnte es beruhigt in die Pause gehen. Trainer Dohmen sagte das es schwierig ist, weil diese Mannschaft spielerisch nicht wirklich gut war, allerdings hatten sie den Kampfgeist und Verbissenheit das Spiel auf diese Art zu gewinnen, bei Vorst vermisste man das zu sehens.

Dohmen versuchte seinen Spielern begreifbar zu machen, dass noch weitere 45 Minuten zu spielen waren und noch alles offen ist.

 „Wir dürfen jetzt nicht die Geduld verlieren und ein unbedachtes Spiel aufziehen. Hektik wäre jetzt hier fehl am Platz, spielt ruhig euer Spiel und versucht euch Chancen herauszuspielen.“ so Dohmen während der Halbzeit.

Diese Ansprache beherzigten die Spieler. Mit ruhigem und bedachtem Spiel, versuchten die Gastgeber das Spiel an sich zu reißen, was auch wirklich gelang. Das Spiel über die Außen und mit Anspielstationen in der Mitte, über Parinya Taotong, gelang und Vorst spielte sich Chancen heraus. Auf der rechten Abwehrseite agierten Matthias Brückner, der erneut ein super Spiel machte und in der Innenverteidigung Ian Hayworth, der mittlerweile ein fester Bestandteil und Führungspieler der Vorster ist. Die andere Seite bestand aus Micha und Jakob Dederichs die ebenfalls die Viererkette vervollständigten und ein Bollwerk darstellten. Leider verletzte sich Micha in der ersten Halbzeit, so rückte Sebastian Güsgen in der zweiten Hälfte in die Innenverteidigung. Eines muss die Presse loswerden, die Abwehrkette steht und ist eine der Säulen der Mannschaft, vor allem deshalb weil das Spiel oft von hinten ausgelöst wird. Das Spiel wurde schneller, glücklicher und technisch einwandfrei. Der Ball lief und das Kurzpassspiel war teilweise eine Augenweide, in der zweiten Hälfte spielte nur noch Vorst. Gnadental kam zwar noch zu einigen Chancen die Ahlert allerdings entschärfen konnte und den Ball oft, als „Libero“ von hinten auslöste. Auf Grund des negatives Torverhältnisses war von beginn an klar, das es die Vorster Offensive schwer haben würde. Offensiv ist Vorst schwach, Defensiv dagegen absolut Top. Die erspielten Chancen (und in der zweiten Hälfte waren genug vorhanden) konnten allerdings nicht genutzt werden. Die Ansprache von Dohmen setzten die Vorster konzentriert um, das Spiel wurde ruhiger und die Reserve spielte reserviert, aber wirkungsvoll nach vorne. Die Zeit rannte und die Vorster mussten langsam punkten, in den letzten Spielminuten bekam Vorst noch einen Freistoss aus aussichtsreicher Situation zugeschrieben. Der Ball wurde mit Drall in den Strafraum gebracht, wo ein gestocher im Strafraum begann und Rene Weifels den Treffer erzielte, welches Vorst ein verdientes Unentschieden in der 90 Minute brachte. 1:1 endete auch das vorgezogene Flutlichtspiel. Obwohl viele mit gesenktem Kopf vom Platz schlichen, ist dieses Remis immer noch besser als kein Punkt mitzunehmen, also seht es Positiv.
Ein Punkt ist besser als kein Punkt. 

FAZIT:
Reserviert, konzentriert, technisch gut, tolles Kurzpassspiel und die nötige Verbissenheit prägte definitiv die zweite Hälfte. Diese sportlichen Tugenden vermisste man hingegen in der ersten Halbzeit. Vorst konnte sich berappeln und setzte die Wünsche des Trainers um. So war dieses 1:1 absolut verdient, wenn nicht sehr unglücklich, hätte die Offensive die wenigen Chancen genutzt
 
Zum Abschluss der Hinrunde muss einiges gesagt werden:

Die Vorster Reserve entwickelte sich, im Gegensatz zur vergangenen Saison, absolut Top und diese Leistungssteigerung verdiente sich die Reserve zu Recht. Großes Lob muss der Defensive zugeschrieben werden, nach Etablierung einer Vierer Kette, die in der Kreisliga C eher unüblich ist, steht und ist ein guter Rückhalt der Mannschaft. Ein spielender Torwart, der den Libero ersetzt, ist eine Anspielstation, der den Aufbau ebenfalls von hinten heraus unterstützt. Das Mittelfeld ist noch ausbaufähig und gute Ansätze sind zu sehen, denn die Abstimmung zur Offensive ist noch nicht voll gegeben. Die Offensive ist allerdings ausbaufähig und muss konstanter und klarer Ihre Chancen nutzen. Im Grunde ist die Entwicklung sehr gut, wenn man bedenkt, dass fast mit der identischen Mannschaft, letztes Jahr ein Platz in der unteren Tabellenhälfte erreicht wurde. Das Spiel über außen läuft gut und das Kurzpassspiel wird immer besser. Alle Spieler haben sich sehr gut entwickelt und Spieler aus der ersten Mannschaft sind mittlerweile eine spielerische Bereicherung der Reserve. Dies mündet auch in einer guten Jugendarbeit des Vereins, die konstant aufgebaut wird, wenn man bedenkt was in der nächsten Saison nachrücken wird, kann hier eine Mannschaft entstehen die definitiv um den Aufstieg mitspielen kann. Also helft mit eine Basis zu schaffen, für alle nachrückenden Spieler aus der Jugend.

Besonderes Lob muss eindeutig an Matthias Brückner gehen. Er entwickelte sich von einem Bankdrücker, der in der letzten Saison, oft kein Spiel über 90 Minuten machte, zu einem hervorragenden Außenverteidiger, der kaum mehr wegzudenken ist. Nicht nur wegen seiner „großen“ Größe kann man Ihn mit Phillip Lahm vergleichen. Natürlich könnte ich über alle Spieler so lobende Worte zur Entwicklung sagen, aber das würde den Rahmen sprengen (obwohl der ja hier schon längst wieder gesprengt wurde)

 Aber ein Manko muss genannt werden, leider ist das Team noch zu Unbeständigkeit was ihnen manchmal zum Verhängnis wird. Und da wird an die ganze Mannschaft appelliert, dass regelmäßiges Training unerlässlich ist. Also Jungens kommt zum Training und baut eine konstante und schlagfertige Truppe mit auf. Bedenkt einmal die Tatsache, was drin wäre wenn die Mannschaft regelmäßig und kompakter trainiert. INFO an Güssi: Einwürfe werden NICHT von der Toraußenlinie gemacht! 

Special Thanks an alle, die uns in der Hinrunde spielerisch, als Zuschauer, als A-Jugendspieler im Training, als Vorstand oder auch neben dem Platz unterstützt haben. DANKE im Namen der Mannschaft!

So genug Freudentränen vergossen: Erholt euch in der Winterpause gut und kommt alle motiviert zurück. Und vergesst nicht  WIR SIND VORST !!!!
» 1 Kommentar
1"Trainer"
am Freitag, 9. Dezember 2011 18:14von Ottomar
Wieder ein super Bericht von dir Ali.Für die tolle erste Halbserie möchte ich mich bei allen danken die dazu beigetragen haben.Ab dem 24.01. hoffe ich das die Trainingsbeteidigung etwas besser wird als in der Hinserie.Dabei hoffe ich auf die Einsicht der A-Jugendspieler die am 1 April spielberechtigt sind.Auf diesem Weg wünsche Ich allen Trainern,Spielern,Freunde und Gönner des Vereins ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
< Zurück   Weiter >

Sponsoren

Spielplan

1. Mannschaft Kreisliga B
SF Vorst - Bay. Dormagen
Datum: So, 20.05.2012
Anstoß: 15.00 Uhr
Spielort: Vorster Asche

2. Mannschaft Kreisliga C
SF Vorst - SV Stürzelberg
Datum: So, 20.05.2012
Anstoß: 13.00 Uhr
Spielort: Vorster Asche

Frauenmannschaft Kreisliga
SF Vorst - FC Starberg
Datum: So, 20.05.2012
Anstoß: 11.00 Uhr
Spielort: Vorster Asche