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Gegen die Zweitvertretung des SV Rot-Weiß Elfgen ging es dieses Wochenende nach zwei spielfreien Wochenenden endlich wieder um Tore, Punkte, Meisterschaft. Dabei kamen die Sportfreunde 1945 e.V. Vorst II zu einem aufgrund des Spielverlaufes enttäuschenden Unentschieden.
Geschichten sind bekanntlich dazu da, erzählt zu werden. Manche Geschichte sollte erzählt werden, andere Geschichten wiederum nicht unbedingt. Manche Geschichte ist sicherlich auch nicht erwähnenswert, andere Geschichten werden erst dann zur Geschichte, wenn sie erzählt wird, die Geschichte. Wobei man sich immer fragen sollte, wie wird die Geschichte beim Erzählen eigentlich zur Geschichte. Eigentlich ist das hier ziemlich egal, weil es um mundo loco und Fußball geht. Einige sagen, eine der wichtigsten Nebensachen der Welt, wenn nicht sogar die wichtigste Nebensache der Welt, wobei der Artikel hier zu einem bestimmten Artikel wird, und sich die weitere Frage aufdrängt, ob er absolute Einmaligkeit oder relative Einmaligkeit suggerieren soll. Bei solchen Sätzen werden mir übrigens schnell zwei Sachen klar: 1. Die Microsoft Word Grammatikhilfe ist gerade absolut überfordert und hat schon fünf Passagen grün unterstrichen und 2. das Spiel gegen RW Elfgen scheint ja der Hammer gewesen zu sein.
Nach dem 2:2 Unentschieden der Vorvorwoche, gab es auch diesmal einige Gründe die Aufstellung durcheinander zu wirbeln. Denn wenn den Sportfreunden eins dieses Jahr fehlt, dann ist es Konstanz auf dem Platz und dadurch auch in der Spielanlage. Die Aufstellung dieser Woche:
DomRep – Ali – Trainer ½, Tierfreund – Micha, aschmitzy, Trainer 2/2, Chief – Oli – Vedder, Tank.
Was soll man zu dieser Aufstellung sagen. Sicherlich die beste Aufstellung der Saison, ohne den bisherigen Aufstellungen Fähigkeit und Willen absprechen zu wollen. Alleine das Mittelfeld hat sicherlich eine dreistellige Anzahl an Landes-, Bezirks- und Kreisliga A Spielen auf den Buckeln und den Beinen. Sicherlich diese Tage sind schon etwas vorbei, aber endlich waren mal die vermeintlichen Stars der zweiten Mannschaft vereint. Ob uns das weiter gebracht hat, naja 85% Ballbesitz und ein Torchancenverhältnis von 30:3 lassen das vermuten. Ob uns das wirklich weiter gebracht hat? Naja, das Endergebnis von 0:0 auf heimischer Vorster Asche spricht da eigentlich für sich. Also, es hat uns anscheinend nicht wirklich weiter gebracht, aber sehen wir es mal positiv, spielerisch war das sicherlich eines der besten Spiele diese Saison. Ja und es wäre allen auch positiv in den Köpfen hängen geblieben, hätten die Sportfreunde nicht das Tore schießen vergessen. Leider gehört das nämlich genauso zum Fußballspielen, wie die rote Asche nach Vorst, auch wenn uns ein seichtes, leichtes und weiches, grünes Nass sicherlich auch gut zu Gesichte äh zum Füßchen stehen würde.
Wer heute einen langen Spielbericht erwartet, der sieht den Autor vor einem großen Fragezeichen. Deshalb kurz: Vorst war von der ersten Spielminute drückend überlegen. Läuferisch, spielerisch, kämpferisch alles Attribute, die die Überlegenheit von Vorst zum Ausdruck bringen können. Die Sportfreunde waren nämlich in der Tat läuferisch, kämpferisch und spielerisch höchst überlegen, aber leider nicht schusstechnisch. So zog sich die Elfgener Elf mit allen, was sie zu bieten hatte, weit zurück, so weit, wie es irgendwie ging und Vorst ließ auch beste Chancen aus, endlich 1:0 in Führung zu gehen. Erschwerend kam leider hinzu, dass jeder, Spieler und Zuschauer, direkt von Beginn an das Gefühl hatte, dass es sich nur um Sekunden geht, bis die Sportfreunde in Führung gehen. So fehlte manchmal der letzte Wille und leider verging Sekunde um Sekunde, Chance um Chance und so auch Minute um Minute ohne einen Treffer für die Sportfreunde.
Eigentlich heißt es bei solchen Spielen ja immer, das sich das Auslassen von Großchancen am Ende recht. Naja, dafür war Elfgen dann doch zu harmlos, obwohl man respektvoll sagen muss, irgendwie waren die Sportfreunde auch nicht geschickt genug das Ding unter zu bekommen und die Schloßstädter waren fußballerisch fast auf jeder Position unterlegen, standen hinten auch schon sehr, sehr tief aber auch nicht wirklich schlecht. Und wenn die Sportfreunde mal das Ding versenkten, dann hatte der Schiri etwas dagegen… aber klagen sollen lieber andere…
Am Ende bejubelten elf Elfgener ein einseitiges 0:0, dass auch 5:0 hätte ausgehen können. Ist es aber nicht und am Ende zählt das Ergebnis!
Achim
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