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Die Reserve der Sportfreunde trennte sich in einem wahrlich katastrophalen Spiel gegen die zweite Mannschaft der Türkischen Jugend Dormagen mit einem 4:1 Endergebnis. Das Ergebnis spiegelte die Leistung der Vorster Mannschaft an diesem sonnigen Herbsttag wieder.
Die Schuld des Weckers und des Wurms
Ort: Stadion an der Beethovenstraße/Dormagen
Datum: 23.10.2011
Anstoss: 13:00 Uhr
Wieder war es ein Sonntag und wieder war der Treffpunkt im schönen Waldstadion von Vorst. Fast pünktlich waren die Mannen um das Trainergespann stramm angetreten. Die Sitzung am Spieltag verlief ebenso grau und dunkel wie das folgende Spiel auf der Sportanlage in Dormagen. Die Kabine war unbeleuchtet und die Spieler waren heiß, allerdings nur so heiß wie die Heizung in der Kabine.
Irgendwie sollte nun das Spiel hinter sich gebracht werden und der Trainer versuchte die Stimmung auf ein Hoch zu bringen, nur dieses hoch war nur so hoch, wie das Tor lang war. Obwohl genug Spieler angetreten waren und das Wetter ideal für ein schönes Spiel, war konnte niemand ahnen, wie die lange Fahrt nach Dormagen den Spielern zusetzte. Überschwänglich und dennoch motiviert sollte nun dieses Spiel hinter sich gebracht werden. Was keiner ahnen konnte war, dass ein sehr gut bespielbarer Platz auf die Vorster Buben wartete. Schön gepflegt und gut abgezogen war der Platz einer der schönsten im Kreis Neuss. Die Linien waren frisch gezogen, das Fangnetz hergerichtet und das Vereinsheim gestrichen. Der Unparteiische prüfte die Netze und war sichtlich überrascht über die roten Trikots der Gäste und die schwarzen der Dormagener Spieler. Schon beim aufwärmen wurde klar, bei diesem Platz war mehr drin als letzte Woche gegen Büttgen. Die Schuhe wurden geschnürt, der Kampfblick aufgelegt und pünktlich um 13 Uhr pfiff der „pfiffige“ Referee das Spiel an. Von Beginn an konnten die Vorster, das enorme Tempo nicht mitgehen. Abschlussmöglichkeiten waren zu Hauf gegeben, zumindest auf Dormagener Seite, die Gäste verspielten, in ihrem verspielten Spiel fiel zu oft den Ball. Gerade auf dem ebenen, viel zu gut gepflegten Platz konnten die Vorster ihr Kurzpassspiel nicht entfalten. So ein Platz waren die Vorster einfach nicht gewönnt, viel zu gerade das Geläuf. Vielleicht aus diesem Grund, oder vielleicht auch auf Grund der Verunsicherung durch das erste Tor, konnten die Vorster ihr übliches Spiel nicht entfalten; am Wetter lag es bestimmt nicht. Umso verständlicher war eher die Tatsache, dass jenes gelbe Leibchen des Vorster Torwarts zu sehr blendete. Er musste nämlich eines überziehen, weil die Gastgeber ebenfalls schwarze Trikots trugen.
Aber lag es nun wirklich am grellen Leibchen oder doch eher am Wetter? Ebenso kann man vermuten, dass es am gepflegten Platz lag. Oder lag es gar, an den zu weißen Linien, die im Sonnenlicht schimmerten? Ein Zuschauer vermutete es zumindest. Da Sonnenbrillen nicht zum Equipment gehören und auch normalerweise grelle Leibchen selten sind, könnte man vermuten, dass es daran nicht lag. Aber woran lag es denn wirklich? Diese Frage wollte man beantworten, kam aber immer auf dieselbe Antwort: „Mann“ wüsste es nicht.
Ok, es ist eigentlich auch nicht schlimm es nicht zu wissen, denn die Frage über den Sinn des Lebens konnte auch bisher nicht beantwortet werden. Also war es doch nicht so schlimm, oder?
Schlimmer war eher die Tatsache das die Dormagener, wenig später mit 2:0 in Führung gingen. Aber Chancen von Vorst, waren eher nicht gegeben. Rene Weifels warf sich als Stürmer immer wieder in die Bresche und Kollege Holger Jerzy unterstütze ihn, soweit wie es sein Alter zuließ. Dennoch konnte Weifels wieder nicht das Tor erzielen, die Fans warten immer noch auf das sehnlichst, erwartete erste Saisontor des quirligen rechten Läufer. Irgendwie war der Wurm drin, also nicht der in der Flasche des bekannten alkoholischen Getränks, Nein, im ganzen Spiel war der Wurm allgegenwärtig. Würmer kriechen und bauen sich Gänge und Gassen, versuchen alles um weiterzukommen und einen Weg zu finden den Gärtner zu verärgern, hier im Spiel war es nicht der Fall. Gassen wurden nicht gebildet und der Gegner wurde auch nicht geärgert, vielmehr waren die Würmer auf der anderen Seite und erzielten dann auch das 3:0. So ein Ärger, auch entgegensetzen brachte nichts, die Würmer waren einfach zu wendig. Dafür war der unparteiische eine Wucht, zielgerichtet und souverän pfiff er die Partie, zeigte bei absolut gerechtfertigten Fouls gelbe und rote Karten. Genauso wie der Platz und die Gegner war er hier einer der besten. Die Vorster allerdings konnten sich kaum wehren, denn auch während der Halbzeit konnte nicht das nötigte Bewusstsein in die Köpfe eingetrichtert werden. In der Halbzeit kamen Simshäuser und Ahlert ins Spiel, zwei lange Kerle und man hoffte auf zwei Hoffnungsträger für das Spiel. Aber auch die Träger der Hoffnung, waren keine Träger, außer dem einen Trikots. Erste Chance konnte Träger Ahlert, mit einer hundertprozentigen Chance nicht verwerten. Auch dieser Wurm konnte den Ball nicht ins Tor bringen. Den Anschlusstreffer konnte Diego, nach einem Foul an Daniel per Elfmeter machen, er trichterte das Leder in das gepflegte Fangnetz zum 3:1.
Dieser Weckruf war nicht wirklich vorhanden, die Mannschaft wollte ein Ausrufezeichen setzen(!), aber der Wecker war wohl kaputt, zerteilt in Einzelteile konnte man ihn neben dem Platz erkennen. Er versuchte zu klingeln, aber ihn verließ der Mut und Resignation stieg in ihm auf. Irgendwie kam dies einem bekannt vor. Auf dem Spielfeld war dasselbe zu erkennen. Da der Wecker nicht helfen wollte oder konnte kann es nur ein ihm gelegen haben, dieser Blöde Wecker. Ja, jetzt haben wir den schuldigen enttarnt, der Wecker war es. Aber was hat die Mannschaft dem Wecker getan? Er wollte doch nur seine Arbeit machen. Aber genauso wie der Bimmelapparat konnte die Vorster Mannschaft hier keine Akzente setzen. Das Spiel ging dann so weiter, der Wurm hat sich versteckt und der Wecker war ausgeschaltet. Die Mannschaft bedankt sich ganz herzlich bei diesem ungehobelten Duo.
Endergebnis war schließlich 4:1 für Dormagen
Fazit:
Obwohl der Wurm und der Wecker schuld an der Niederlage waren konnte die Mannschaft keine Akzente setzen, Chancen waren fast keine vorhanden. Allerdings sollte man sich auch in nächster Zeit nicht immer auf ein Tier und einen Apparat verlassen. Jeder sollte seinen eigenen Erzgeiz auspacken und kämpfen was das zeug hält. Beim nächsten Spiel wird alles besser, aber verlasst euch nicht mehr auf diese unzuverlässigen Non-Teamplayer. Da muss sich jeder an die eigene Nase packen…. Oder war es jetzt doch die Nase?
Anm: Bitte nehmt diesen Artikel nicht allzu ernst, dies ist nur Sarkasmus hier soll niemand angegriffen oder denunziert werden.
» 4 Kommentare
4Kommentar am Dienstag, 25. Oktober 2011 10:11
Jugens, man kann halt wenig positives schreiben, aus diesem Grund wird es "positivisiert" ! und natürlich wird hier die Schuldfrage geklärt! ;-) Jetzt ist hoffentlich alles geklärt.
3"Trainer" am Montag, 24. Oktober 2011 18:39
Also ich bin auch irgendwie leicht verwirrt. Was ist da los, Ali?
2Kommentar am Montag, 24. Oktober 2011 14:03
Ali du muß mal zum Arzt gehen!
1"Alter Falter" am Montag, 24. Oktober 2011 12:33
Hohoho, wo bekommt man das Zeug her Ali ? Was ein Spielbericht ! Arbeiten kann ich jetzt nicht mehr ! Ich bin zu verwirrt !
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