| Vorster Reserve liefert eine Desolate Leistung ab ! |
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| Geschrieben von SF Vorst | |
| Dienstag, 22. März 2011 | |
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DJK Novesia Neuss : SF Vorst 6:2 Vorst: Blamable Vorstellung der Vorster Reserve, im Spiel gegen die DJK Novesia, brachte eine 6:2 Niederlage im Jahn Stadion in Neuss.
An diesem Sonntag sollte das Spiel vom vergangenen Sonntag eine Änderung der Einstellung darstellen und eine positive Reaktion hervor rufen. Allerdings wurde es ein, nur von den Gegnern, dominiertes Spiel. Ohne Gegenwehr und die nötige Aggressivität wurde der heutige Sonntag ein Desaster für den Vorster Fußball. Bei idealem Wetter und angenehmen 15 Grad, konnten die Zuschauer auf Vorster Seite, eine unfassbare Vorstellung sehen, die seines gleiches sucht. Mit dem Sieg am letzten Sonntag, wollte man die Motivation und Begeisterung mitnehmen um erneut einen Sieg einzufahren. Was aber im Jahnstadion gezeigt wurde, ließ ausschließlich offene Münder und Kopfschütteln zu. Kampf und jegliche Art von Moral waren gänzlich nicht zu spüren, was sich schließlich auch im Ergebnis widerspiegelt und mit diesem war man noch gut bedient. Nur durch individuelle Fehler der Gegner konnten zwei Tore erzielt werden, was aber absolut nicht gerecht war, denn selbst nachdem man zum 4:2 herankam, wurde keine Gegenwehr oder Aufbäumen gezeigt. Das Wort Arbeitsverweigerung ist wohl das treffendste Wort für diese unfassbare Einstellung. Eine Analyse des kompletten Spiels wäre eine müßige Sache, weil grundlegende Spielweisen im kompletten Verlauf gefehlt haben bzw. nicht umgesetzt wurden. Außerdem war es erschreckend zu sehen, dass ein Passspiel im kompletten Spiel fast gar nicht zustande kam. Die gesamte Defensive war ein komplett Ausfall, grundsätzliche Defizite waren hier im Spiel nach vorne zu erkennen, sowie das gesamte Stellungsspiel in der Abwehr. Mit einfachem Doppelpass und einigen Einzelaktionen wurde diese komplett ausgehebelt. Die Offensive konnte ebenfalls nicht mit Qualität glänzen, an ein Spielaufbau war gar nicht zu denken und das Passspiel war auch hier überhaupt nicht ansehbar. Das Spiel hatte nur eine Taktik und diese ist einfach zu erklären: „Kick and Rush gilt aufgrund des Risikos und der geringen Erfolgschance als ineffiziente Angriffstaktik und wird normalerweise nur in Erwägung gezogen, wenn eine Mannschaft kurz vor Schluss im knappen Rückstand ist und wenig Zeit für den Ausgleich bleibt.“ Aber genauso konnte man das gestrige Spiel genau beschreiben. Selbst von Beginn an, wurde diese so angewendet und ein Passspiel fand nur über wenige Minuten statt. Wie oben erwähnt fielen die Tore für Vorst nur durch Unachtsamkeit der Gegner, das erste Tor zum 3:1 wurde von Tim Hehde mit einer guten Annahme vor dem Strafraum ins Netz geschossen. Das zweite Tor wurde im Zuge einer Standartsituation, welche von Frank Müllers ausgeführt wurde und von Frank Neis mit einem Abstauber ins Tor gelenkt wurde, erzielt. Die zwei Situationen waren auch die Höhepunkte, für die Vorster im ganzen Spiel. Den Beginn der kollektiv, grausamen Mannschaftsleistung leitete Torwart Thorsten Müllers, der mit einem 80er Jahre Trikot auflief, ein. Einen flach geschossenen Schuss ließ er abprallen, genau vor die Füße des, nicht gedeckten, Gegenspielers. Es gab einfach zuviele Beispiele, die dieser Situation in gewisser Weise ähnelten, am Torwart lag es nun wirklich nicht, im Spiel waren zuviele Faktoren, die den Untergang einläuteten. Das ganze Spiel lief in diesem Trott ab, Spieler wurden unzureichend gedeckt und viele Einzelaktionen verliefen im Sand. Das Kopfballspiel in der Abwehr und im Mittelfeld war gar nicht vorhanden und ein Spielaufbau fand nur bis zur Mittellinie statt. Novesia agierte gekonnt über außen und selbst ein Durchmarsch durch das Mittelfeld war kein Problem, denn Gegenwehr war nicht vorhanden. Nun muss man sich vorstellen, das Vorst auch noch gegen 10 Mann gespielt hat, denn der Libero der Neusser bekam in der ersten Halbzeit, nach einem Nachtreten an Patrick Hilgers die rote Karte. Selbst im Spiel konnte man den Nachteil der Gegner überhaupt nicht spüren. In einer realistischen Einschätzung der Presse, hätte Novesia auch mit 8 Spielern, die Vorster geschlagen. Höhepunkt im Spiel war abermals die Leistung des Unparteiischen, der von Novesia gestellten Schiedsrichter (Ein angesetzter Schiedsrichter vom Verband war nicht erschienen) war an Unfähigkeit nicht zu überbieten. Nicht nur das der Unparteiische, meist nur für die Gegner pfiff, wurde er auch noch persönlich. Vor dem Spiel deutete er schon eine Verkürzung jeder Halbzeit, um jeweils 5 Minuten an, da er noch weg musste. Aber nicht nur diese Farce war ein Fauxpas des Schiedsrichters, nach Hinweis der Vorster, das doch bitte der gegnerische Torhüter ein Leibchen anziehen sollte (er hatte ein schwarzes Trikot an, wie die Feldspieler) beachtete er genauso wenig wie manche Foulspiele. Aber die größte Frechheit war eine persönliche Entgleisung die selbst einem, von dem Gegner eingesetztem Unparteiischen, niemals passieren darf. O-Ton nach Hinweis der Vorster, das er dieses Spiel doch bitte unparteiisch zu pfeifen soll, erwiderte er: „Wenn ihr keinen einfach Pass spielen könnt, könnt ihr auch nicht gewinnen“. Davon einmal abgesehen, dass ein Schiedsrichter so etwas niemals sagen darf, hat er aber leider recht gehabt. Genauso gewinnt man wirklich kein Spiel. Fazit:
Was kann man nun aus diesem schrecklichen Spiel mitnehmen? Zum einen das die Moral sowie der Kampfgeist zu wünschen übrig ließen und zum anderen das taktische bzw. grundlegende fußballerische Kenntnisse gefehlt haben. Das Passspiel war unterirdisch und das Kopfballspiel in der Abwehr, sowie das Spiel über außen waren überhaupt nicht vorhanden. Ein Zusammenspiel innerhalb der gesamten Mannschaft war allenfalls beim Umziehen in der Kabine zu sehen, als auf dem Platz. Leider muss man diesen Text so dramatisch und heftig schreiben, da wirklich nichts Gutes im kompletten Spiel zu sehen war, aber wenn alle Spieler, Zuschauer, Betreuer und der Trainer realistisch sind, war dieser Tag ein rabenschwarzer für die gesamte Vorster Reserve. Einzig durch gutes und sinnvolles Training, ist so eine Leistung verbesserungsfähig, deshalb appelliere ich an alle Spieler, kommt zum Training und lasst uns alle daran arbeiten um bessere Spiele zu bestreiten.
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